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Träger
pro multis gGmbHIn unserer Tageseinrichtung bieten wir 45 Plätze für Kinder im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt innerhalb des offenen Konzeptes an.
Die Einrichtung gehört zur pro multis gGmbH und liegt im Mönchengladbacher Stadtteil Odenkirchen, in unmittelbarer Nähe zur Kirche St. Michael.
Mit der Pfarrei St. Laurentius stehen wir in enger Zusammenarbeit.
Die Tageseinrichtung schließt in der Regel 25 Tage im Jahr. Enthalten sind drei Wochen in den Sommerferien (1. und 2. Häfte im Wechsel) und die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Schließzeiten werden mit dem Elternbeirat abgestimmt und frühzeitig für das darauf folgende Jahr bekannt gegeben. Mit Ausnahme der Weihnachtsferien ist eine Betreuung in einer benachbarten Tageseinrichtung für Kinder der pro multis gGmbH bei Bedarf möglich.
Unser engagiertes Team freut sich auf die Arbeit mit Ihren Kindern und setzt sich zusammen aus:
4 Erzieherinnen
1 Kinderpflegerin
1 Berufspraktikantin
1 Bundesfreiwilligendienstleistender
1 hauswirtschaftliche Kraft
Herzlich Willkommen in der kath. Tageseinrichtung für Kinder Nikolaushof.
Wir möchten Sie auf eine kleine Entdeckungsreise durch die Räumlichkeiten unsere Einrichtung einladen.
Willkommensbereich
Der Willkommensbereich ist das Herzstück der Tageseinrichtung. Durch die Atmosphäre des Windfanges und des Eingangsbereiches werden alle herzlich eingeladen anzukommen. Dies geschieht durch ein geschriebenes Wort, durch Blumen und Kerzen. Für das Auge und für das Herz. Betreten die Kinder und ihre Familien den Eingangsbereich, ist eine persönliche Ansprache, ein Lächeln und Wahrnehmen von unserer Seite den Familien sicher. Garderoben und ein eigener Platz gibt den Kindern Sicherheit und ein kleines zu Hause. Eine große Sitzfläche bietet uns täglich die Möglichkeit gemeinsam in den Alltag zu starten. So haben wir Gelegenheit uns als Großgruppe aber auch als einzelne Persönlichkeiten in den Blick zu nehmen.
Bewegungsraum
Hier hat jedes Kind die Möglichkeit Fantasien und Bewegung alleine oder mit Freunden auszuleben und zu vertiefen. Im Bewegungsraum können die Kinder mit verschiedenen Bewegungsmaterialien z.B. Kletterwand, große Bausteine, verschiedene Bälle und vielem mehr ihren Bewegungsdrang ausleben. Sie haben die Möglichkeit ihre Grenzen kennen zu lernen und ihren eigenen Körper zu testen. Unter Aufsicht können sie Risiken eingehen, um ihren Körper sowie Bewegungen zu überprüfen und weiter zu entwickeln.
Ruheinsel
In einem liebevoll- und phantasieanregenden Nebenraum ziehen die Kinder sich zurück, entspannen alleine oder mit Freunden/innen. Kinder die schlafen gehen möchten, können sich hier mit Riesenkuschelkissen, Decken, Kissen, Massagebälle zurückziehen. Lichtelemente unterstützen das Bedürfnis der Kinder.
Atelier
Um selbstständigen Umgang mit verschiedenen Materialien zu ermöglichen, steht den Kindern ein ganzer Raum zur freien Verfügung. Die Kinder malen auf dem Boden, an Staffeleien und am Tisch. Sie schneiden, kleben und werken mit unterschiedlichen Natur- und kostenfreien Materialien sowie experimentieren mit diesen.
Holzwerkstatt
Ein gut ausgestatteter Werkzeugkoffer, (Schraubzwingen, Hammer, Nägel, Schrauben, Handschuhe, Feilen, Schmirgelpapier etc.), verschiedene Holzreste geben den Kindern Raum beim Werken. Sie erfahren unterschiedliche Beschaffenheit von Oberflächen, Strukturen etc.
Kinderbibliothek/Musikbereich
Die Kinder können sich im Buchbereich mit einem Buch ihrer Wahl zurückziehen. Ein Sofa mit Blick auf unseren Apfelbaum (darum auch Apfelbaumzimmer genannt,) lädt zum Gucken, Lesen sowie Vorlesen ein. Viele Interessen und die Neugierde werden befriedigt. Auch Geselligkeit und entstehendes Rollenspiel findet hier seinen Raum.
Weiter nutzen die Kinder unterschiedliche Instrumente und experimentieren mit diesen. Die Kinder erleben die Musik mit allen Sinnen. Dadurch wird Rhythmusgefühl, Wahrnehmung und auch Sprache gefördert. Die Musikinstrumente werden auch gerne im Kreis zum Einsatz gebracht.
Café
In einem gemütlich vorbereiteten Raum können Kinder im Laufe des Vormittags bis 10.30 Uhr frühstücken. Die Kinder bedienen sich am gemeinsam vorbereiteten Buffet und wählen zwischen unterschiedlichen, gesunden Lebensmitteln und Getränken. Nahrung und Genuss wird den Kindern durch weitere Sinnesanreize näher gebracht. Getrocknete und frische Kräuter aus dem eigenen Garten der Tageeinrichtung sowie Blumen den Jahreszeiten entsprechend unterstützen unser Anliegen.
Große Fenster mit Blick in unseren Garten lässt die Kinder ein bisschen verweilen und bei sich ankommen. Ebenso haben die Kinder, die sich im Außengelände befinden, durch den Türbereich jederzeit die Möglichkeit, sich mit Getränken und gesunden Naschereien zu versorgen. Je nach Wettersituation wird das Frühstück im Gartenbereich angeboten. Mit den Eltern stehen wir in engem Kontakt wenn es um individuelle Bedürfnisse im Bereich der Ernährung geht.
Rollenspielbereich
Das Café ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Als ruhige Spielzone bietet sich hier der Rollenspielbereich an. Verkleidungsutensilien, eine Puppenküche, Babypuppen, ein Spiegel, ein Sofa mit Kissen und Decken laden ein, Erlebtes nachzuspielen.
Bau- und Konstruktionsbereich
Im Nebenraum des Cafés bietet sich den Kindern eine große Bodenfreifläche mit Podest Elementen um auf verschiedenen Ebenen zu bauen. Mit Holzbausteinen in verschiedenen Größen und Formen, Holzscheiben und Ästen schulen die Kinder ihre Phantasie, Geschicklichkeit, Grob und Feinmotorik. Gerade durch konstruieren mit den beliebten Materialien finden einzelne Kinder neue Spielpartner. Das Sozialverhalten, das Knüpfen der Kontakte zu einzelnen Kindern sowie Gruppen findet hier ausführlich Raum. Große Fensterflächen zum Garten sowie ein Fenster als Wink und Abschiedsbereich bietet den Kindern viel Abwechslung und gibt dem Bereich ein besonderes Gesicht.
Das Außengelände umgibt die Einrichtung und ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Somit haben die Kinder die Möglichkeit sich in großen sowie kleinen Gruppen zu erproben und erleben. Es verfügt über einen großen Sandbereich umrahmt von Holzelementen, einen Wiesenberg mit Kletterbäumen, mit Wasserpumpe und Wasserwege. Ein Sinnesweg mit unterschiedlichen Steinen und Elementen führt um den gesamten Wiesenberg. Dieser wird auch als Fahrtstrecke mit verschiedenen Fahrzeugen genutzt. Ein alter Baumbestand mit einem Apfelbaum, Nussbaum, Mirabellen und Weidenbereiche schafft Rückzugsmöglichkeiten. Beete die Jahreszeitlich mit den Kindern gepflegt und bearbeitet werden (Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, verschiedene Kräuter), ergänzen unser Frühstück. Ein Seilgarten in unserem „Wald“ bietet viel Schatten, Wiesenfläche und vor allem ein hohes Maß an Erprobung von kreativen und motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Eine Nestschaukel, umrahmt von Büschen lädt zum Entspannen ein. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, Fußball zu spielen oder sich nach Lust und Laune auf dem vorhandenen Hügel zu platzieren oder sich abgeschirmt von allen in den kleinen, gemütlichen Nischen des Hügels zu verstecken. Das naturbelassene Außengelände bietet viel Raum zur Bewegung um die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Dies ist in unserem offenen Konzept ein Schwerpunkt der sich in den gesamten Räumen als Spielanreiz und roten Faden wiederfindet. Abgerundet wird der Garten durch einen „Steinkreis“, eine Runde Sitzfläche für Groß und Klein als gemeinsamer Treffpunkt fürs Beisammensein.
Wir ermitteln aktuelle pädagogische Inhalte nach dem situations- und lebensorientierten Ansatz.
Der situationsorientierte Ansatz berücksichtigt die persönliche Lebenssituation der Kinder und deren Familien, die Bedürfnisse von Kindern, die soziale Situation im Einzugsgebiet, unsere Werte, die räumlichen Gegebenheiten unsere Tageseinrichtung für Kinder.
Unser Ziel des situationsorientierten Ansatzes ist die Autonomie jedes einzelnen Kindes. Unter Autonomie verstehen wir die Förderung des Kindes zum selbständigen Handeln, damit sie immer besser ihre Stärken und Fähigkeiten kennen und einschätzen lernen.
Durch das Zusammenleben in der Gemeinschaft mit anderen Kindern und Erwachsenen erleben die Kinder das christliche Menschenbild. Durch unsere pädagogischen Impulse, Angebote, Projekte und der vorbereitenden Umgebung und durch die Wertschätzung der Persönlichkeit jedes Kindes wollen wir es befähigen, in verschiedenen Alltagssituationen kompetent zu handeln. Um diese Ziele erreichen zu können, werden die Kinder von uns Erzieherinnen befähigt, sich Wissen aneignen zu können.
Unser pädagogisches Handeln:
Um dem uns anvertrauten Kind gerecht zu werden, geben die pädagogischen Mitarbeiterinnen eine wichtige Grundlage! Für Ihr Handeln ist die Beziehung und Bindung zum Kind maßgebend. Als pädagogische Mitarbeiterinnen schaffen wir eine Umgebung in der die Kinder sich z.B. vielfältig bewegen können, Anregungen für ihre Sinne erhalten und ihre Fantasie und Lust am Forschen und Gestalten ausleben können. Dies wird in der offenen Arbeit, Projektarbeit und der Einrichtung von Lernwerkstätten umgesetzt. Eine vorbereitete Umgebung und Raumgestaltung gehören zu unserem Alltag. Das Kind bildet sich mit seinen eigenen Kompetenzen, Zuschauen; aber besonders selber machen und selbst bewerten ist entscheidend. Ohne konkrete Erfahrungen entsteht kein wirkliches Verständnis. Wir gehen davon aus das das Kind ein Konstrukteur seiner Entwicklung ist. Es ist aktiv, eigenständig und kompetent. Es konstruiert sein Wissen. Es ist ein eifriger Forscher, Wissenschaftler und Erfinder. Wir sehen das Kind als eigenständige Persönlichkeit, welches seinen eigenen Charakter, individuelle Interessen und Bedürfnisse, Fähigkeiten und seine eigene Entwicklung hat. Kinder sind die Akteure ihrer eigenen Entwicklung und von Geburt an kompetent, haben ein hohes Selbstbildungspotenzial und eine natürliche Freude und Neugierde an Forschen, Entdecken und Wissen. Jedes Kind hat sowohl einen eigenen Willen als auch eine eigene Meinung, welche es deutlich vertreten kann. Die Kinder werden von uns individuell gesehen und sind die „Bildhauer“ ihrer eigenen Persönlichkeit. Das Kind ist dem Erwachsenen gleichwertig und verdient ein hohes Maß an Zutrauen in seine eigene Fähigkeit, mit alltäglichen Situationen selbstständig umzugehen. Uns ist es wichtig, herauszufinden was sie bewegt, und ihnen entwicklungs-und altersgerechte Formen der Mitbestimmung einzuräumen. Die Kinder werden in unserer Tageseinrichtung regelmäßig in den Alltag einbezogen und wirken aktiv an der Gestaltung des Tagesablaufes mit. Z.B .bei der Planung von Projekten, von Angeboten, bei Ausflügen. Dadurch erweitern die Kinder ihre Alltagskompetenz, werden in ihrer Selbstständigkeit gefördert.
Ausgehend von unserem Bild vom Kind erschließen sich folgende Rechte der Kinder für unsere Einrichtung:
Das Recht…
o so akzeptiert zu werden, wie es ist
o auf aktive, positive Zuwendung und Wärme
o in Ruhe gelassen zu werden, sich zurückzuziehen
o sich als Person auch gegen Erwachsene oder andere Kinder abzugrenzen
o zu schlafen oder sich auszuruhen, wenn es müde ist, aber nicht „schlafen“ zu müssen
o auf einen individuellen Entwicklungsprozess
o auf Hilfe und Schutz bei der Verarbeitung von gewalttätigen und zerstörerischen Zusammenhängen
o auf Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Kindern
o auf Gemeinschaft und Solidarität in der Gruppe
o darauf, aktiv soziale Kontakte zu gestalten und dabei unterstützt zu werden
o auf Spielen und darauf, sich die Spielgefährten selbst auszusuchen
o auf selbstbewusste, verantwortungsbewusste und engagierte Bezugspersonen
o auf eine gleichwertige Beziehung zu Erwachsenen
o auf zuverlässige Absprachen und Beziehungen zu Erwachsenen
o zu forschen und zu experimentieren
o vielfältige Erfahrungen zu machen
o auf Phantasie und eigene Welten
o zu lernen, mit Gefahren umzugehen
o die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erfahren zu lernen, sich mit Forderungen auseinanderzusetzen
o sich im Rahmen seiner Fähigkeiten dort aufzuhalten, wo es will
o auf überschaubare, sinnvoll nach kindlichen Bedürfnissen geordnete Räumlichkeiten
o auf eine vielfältige, anregungsreiche und gestaltbare Umgebung
o auf fließende Übergänge zwischen dem Kindergarten und dem Zuhause
o auf eine Essenssituation, die entspannt und kommunikativ ist
o zu essen und zu trinken, wenn es Hunger und Durst hat, aber auch das Recht zu lernen, die eigenen Bedürfnisse im Sinne einer gesunden Entwicklung zu regulieren
(nach Kokogei/Teigeler)
Unsere pädagogischen Leitlinien
Eingewöhnung nach dem Berliner Modell
In unserer Tageseinrichtung für Kinder orientieren wir uns an den Grundphasen zur Eingewöhnung der Kinder nach dem Berliner Modell. Mit dem Modell wird das Kind Stück für Stück an die Betreuung in der Tageseinrichtung für Kinder gewöhnt.
Das Berliner Eingewöhnungsmodell besteht aus drei Phasen und soll einen sanften Einstieg in den Kindergartenalltag ermöglichen.
Es gliedert sich wie folgt: Grundphase, Stabilisierungsphase und Schlussphase.
In der Grundphase findet der erste Kontakt zwischen Erzieherin und Kind statt. Dabei ist es wichtig, dass die Bezugsperson des Kindes anwesend und im Sichtfeld des Kindes ist. Die Besuche in dieser Phase sind nur von kurzer Dauer.
Eine erste Kontaktaufnahme findet bei uns in der Tageinrichtung für Kinder schon bei den Schnuppernachmittagen vor den Sommerferien statt. Dort hat das Kind die Gelegenheit, sich mit den Bezugspersonen gemeinsam in der Einrichtung umzuschauen, die neue Umgebung zu sehen, erste Kontakteaufnahmen mit anderen Kindern und dem Fachpersonal zu erleben.
Danach folgt die Stabilisierungsphase, in der sich der Kontakt zwischen dem Kind und den Erzieherinnen intensivieren wird. Hier erfolgen auch erste „Trennungsversuche“, jedoch nach klarer Absprache und Verabschiedung. Dabei sollen die Bezugspersonen in Reichweite bleiben.
In der Schlussphase hat das Kind die Erzieherinnen als weitere Bezugsperson anerkannt. So ist es möglich, die Trennungszeit auf die spätere Betreuungszeit auszuweiten.
Jedes Kind ist anders. Deswegen braucht auch jedes Kind eine andere Eingewöhnung. Es kommen individuelle Voraussetzungen hinzu, z.B. das Alter des Kindes und bisherige Erfahrungen.
Uns ist es wichtig, dass die Eltern sich für die Eingewöhnung Zeit nehmen und möglichst noch nicht arbeiten gehen müssen. Durch Erstgespräche werden Rituale und Gewohnheiten besprochen. Dem Kind soll dies Sicherheit und Vertrauen geben.
Ein gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und der regelmäßige Austausch unterstützen ein vertrauensvolles Miteinander und erleichtern somit, die Bindung zum Kind aufzubauen.
U 3 Betreuung „Mit Kleinstkindern leben und lernen ist eine lohnenswerte Herausforderung“
Und dieser Herausforderung stellen wir uns gerne. Seit 2012 begleiten wir zweijährige Kinder in unserer Kindertageseinrichtung. Als Teammitglieder bilden wir uns mit Fortbildungen weiter um die Kinder dort abzuholen wo sie stehen. Die Kinder mit ihrer Persönlichkeit, deren Familien (Eltern, Großeltern, weitere Bezugspersonen), die Mitarbeiterinnen der Tageseinrichtung mit Ihrer Haltung, die Raumangebote, das offene Konzept mit ihrem Bildungsaspekt nehmen wir besonders in den Blick.
In der Kindertageinrichtung Nikolaushof begleiten wir sechs Kinder unter drei Jahren. Auch schon drei Jahre alte Kinder ähneln in ihren Bedürfnissen und ihrer Entwicklung eher der Entwicklung eines zweijährigen Kindes.
Im Bedürfnis nach Nähe, Zuneigung, Motorik, körperlicher und emotionaler Entwicklung brauchen die Kinder möglichst:
Langfristig dieselben Bezugspersonen. Wir stellen mit unserem Tagesablauf und den Arbeitszeiten der Mitarbeiterinnen sicher, dass dies gegeben ist. Im Umgang mit dem Kind entwickelt sich die „Vor – Liebe“ für eine erwachsene Person. Wir ergänzen gezielt mit einer Kollegin, so dass das Kind entsprechend begrüßt, aufgenommen und begleitet wird. Dies alles im Rahmen unserer Möglichkeiten. Dies ist genauso auf die Eltern/Bezugsperson des Kindes zu übertragen. Wir holen auch dort die Eltern mit ihren Ängsten und Sorgen und Bedürfnissen ab, wo sie stehen. Unser offenes Konzept bietet gerade auch den jüngsten Kindern die Möglichkeit, sich am Lieblingsort, der Sicherheit bietet, aufzuhalten. Ebenso gilt dies für seine Bezugsperson. So kann es vorkommen, dass sich ein Kleinkind über einen längeren Zeitraum im Café und Puppenspielbereich aufhält, durch die Liebe zum Material oder zur Bezugsperson.
Unsere Erfahrung zeigt, dass je nach Entwicklungsschritten des Kindes, sich das Kind dann löst, wenn es bereit ist für den weiteren, eigenen Schritt. So erfährt das Kind Sicherheit und wächst in seiner Persönlichkeit.
Die Kinder leben mit Hilfe von Material und Räumlichkeiten ihren Bewegungsdrang aus (große Bodenflächen, Schaumstoffklötzen, kostenfreiem Material, Farben, Kleister etc.).
All unsere Kinder werden im Bereich der Pflege (Wickeln im extra ausgestattetem Wickelbereich, wenn nötig abduschen, Begleitung vom Windelbereich bis zur Nutzung der Kindertoiletten von uns Fachkräften und Bezugspersonen begleitet. Wir machen gute Erfahrungen damit, dass sich das Kind seine Begleitperson aussuchen darf.
Auch bieten die Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten in unserem Haus jederzeit die Gelegenheit des Ausruhens und Schlafens, ja nach Bedürfnis des Kindes.
Die Basiskonzeption, unser Leitgedanke für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren, des Trägers pro multis, unterstützt uns in unserer Grundhaltung und tatsächlichen Arbeit.
Allgemeine Informationen und Erläuterungen zum Elternbeitrag:
Für die Inanspruchnahme eines Platzes in einer öffentlich geförderten Kindertageseinrichtung - ganz gleich in welcher Trägerschaft - kann ein Elternbeitrag erhoben werden. Dies ist in einer Satzung geregelt. Für die Festsetzung des Beitrages müssen dem Jugendamt Einkommensnachweise vorgelegt werden. Grundlage für die Beitragshöhe sind die 'positiven' Einkünfte. Der sich daraus ergebene Beitrag kann der entsprechenden Elternbeitragstabelle entnommen werden.
Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:
Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
Aachener Straße 2
41050 Mönchengladbach
Telefon: +49 2161 253325
E-Mail: KitaNavigator@moenchengladbach.de
Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
Zu den häufig gestellten Fragen.