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Familienzentrum
Träger
Sozialdienst katholischer Frauen e.V.Das Maria-Montessori-Haus ist eine Einrichtung mit einer langen Geschichte. Es existiert seit 1961 in unserer Stadt und ist eine der ältesten Montessorieinrichtungen in Mönchengladbach. Seit der Gründung im Westend beheimatet, wurde das Haus, das Konzept über die Jahre konsequent weiterentwickelt und die Angebote für Groß und Klein sind fester Bestandteil in der Region Mönchengladbach - Rheydt. Zunächst war bis zum Jahr 2010 der regionale Caritasverband Träger der Einrichtung. Mit der Übernahme durch den Sozialdienst katholischer Frauen e. V. in Mönchengladbach konnte eine erneute Weiterentwicklung angestoßen werden und der lange angedachte Bereich für junge Kinder wurde durch einen erneuten Aufbau in 2013 realisiert. So können in unserem Haus in 3 Gruppen Kinder im Alter bis zur Einschulung begleitet werden. Das Konzept der Reformpädagogin und Ärztin Maria Montessori sowie die Erkenntnisse von Hugo Kükelhaus (Architekt und Lebensgestalter) bilden die Grundlage für die Arbeit und das Leben mit den Kindern und deren Familien. Anmeldungen sind zu bestimmten Terminen (siehe Infoabende)im Jahr möglich.
Eine Anmeldung ist dazu nicht erforderlich!
Montag - Freitag 35 Stunden:
Montag - Donnerstag 45 Stunden:
Freitags: 7.30 Uhr - 14.30 Uhr
In der Regel sind 27 Tage im Jahr zu beachten. Neben einzelnen Schließtagen, die in jedem Jahr unterschiedlich sein können, gibt es feste Schließzeiten. Brückentage, Karneval: Rosenmontag u. Veilchendienstag / Sommerferien: in der Regel jeweils die ersten 3 Wochen in der Schulferienzeit / Weihnachtsferien: Schließtage sind unterschiedlich, je nach Wochensituation, aber stets zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr. Konzeptionstage und Fortbildungen des gesamten Teams könnten hinzukommen.
Im Haus arbeiten insgesamt 15 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Zum pädagogischen Team gehören 12 Personen, im hauswirtschaftlichen Bereich arbeiten 3 Personen und im Bereich der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen (mit sehr regelmäßigem Bezug in jeder Woche) 6 Personen. Die fachkundigen Teammitglieder haben in der Regel das Montessori - Diplom und z. T. auch weitere Zusatzausbildungen, die in der täglichen Arbeit mit den Kindern und Erwachsenen die Arbeit bereichern und vor allem den Kindern eine sehr gute Begleitung in das Wachsen und Werden bieten. Neben der wichtigen Aufgabe, die Familien, die Eltern zu entlasten und in der Erziehungsarbeit zu unterstützen, ist es so möglich, fundierte, konzeptorientierte Bildungsarbeit zu leisten.
Die Räume sind so eingerichtet, dass die Kinder vielseitige entwicklungsfördernde Bedingungen vorfinden, in denen sie eine individuell optimierte Förderung erfahren. Im Obergeschoss stehen den Kindern unter drei Jahren, neben dem Speisezimmer drei weitere Entwicklung -und Erfahrungsräume zur Verfügung. Das Kind mit seiner eigenen kleinen Persönlichkeit steht dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wobei das Entwicklungstempo eines jedes Kindes Berücksichtigung findet. Bei den pädagogischen Angeboten beachten wir deshalb die sensiblen Phasen, Bedürfnisse, Interessen und den Entwicklungstand der Kinder.
Den Kindern steht das gesamte Außengelände unter Aufsicht zur Verfügung. Grundsätzlich sind die Kinder in Begleitung einer Fachkraft auf dem Außengelände. Vorschulkinder dürfen, unter Absprache mit der Fachkraft, alleine im Sichtbereich der Fachkraft draußen spielen.
Fußerfahrungsfeld
Angebot:
Sinneserfahrungen: Tasten / Fühlen mit den Füßen (mit offenen oder verbundenen Augen), versch. Oberflächentexturen: rau / glatt etc., versch. Materialeigenschaften: kalt / warm, spitz / rund, hart / weich, nass / trocken etc. Fußreflexzonen stimulieren
Achtsamkeitsübung: die Mitgehenden beachten beim Begegnen / Passieren / Ausweichen auf dem Pfad
Sinnesreize Riechen und Sehen: Blühpflanzen in versch. Wachstumsperioden und deren Bewohner / Nutzer, Naturbeobachtung
Vertrauensübungen: geführtes Gehen (verbundene Augen) Konzentration auf die Wahrnehmung eines bestimmten Körperteils, Fokussierungsübung
Innenhof
Angebot:
Stille, Lauschen auf die Geräusche des Wassers: sitzend am Bachlauf oder in ruhiger Bewegung zwischen Auslauf und Böschungskrone
- Beobachten, Bewegungen des schwingenden Wassers erforschen
- Fokussierung, zur Ruhe kommen
- Aktivität: Begehen einer Brücke
- Aktivität: Stufen bewältigen
Sinnesreize Riechen und Sehen: Blühpflanzen in versch. Wachstumsperioden und deren Bewohner / Nutzer, Naturbeobachtung
Wald
Angebot:
vielfältiges Bewegungsangebot: laufen (Fangen, „Pferdekutsche“ etc.), Hantieren mit schweren Holzklötzen, Balancieren, Klettern,
Verstecken etc., „Rundweg“ entlang der Grundstücksgrenze (Anstieg bewältigen
Rollenspiel im Freien und in den Hütten (Bauarbeiter, Vater Mutter Kind, Pferdestall etc.)
„Produktion“ mit Naturmaterialien
Freiarbeit im Außenbereich (Naturbeobachtung, Material sammeln, vergleichen, ordnen, zählen, damit gestalten etc.)
Wir schätzen Kinder als eigene Persönlichkeiten und nehmen jedes einzelne mit all seinen Fragen, Äußerungen, Gefühlen, Stärken,
Schwächen, Eigenarten und Ängsten wahr.
Wir begleiten, unterstützen, motivieren und beobachten die Kinder mit großer Aufmerksamkeit verbunden mit dem Ziel „Stärken zu stärken und Schwächen ab zu schwächen“.
Die Prinzipien der Montessori-Pädagogik stehen im Kontrast zu konventionellen Lernmethoden. Montessori sah jedes Kind als Individuum und förderte jedes Kind in der ganz eigenen Entwicklung. Im Zentrum stand ihr Blick auf das Kind, der wertfrei und wertschätzend war und dem Kind etwas zutraut. Das Hauptziel liegt, damals wie heute darin, Kinder zur Selbstständigkeit und Selbstvertrauen zu erziehen. Lernprozesse werden maximal, aber angepasst an das Lerntempo und den Lernrhythmus gefördert. Grundgedanke dieses Konzeptes ist, dass Kinder von Natur aus einen angeborenen Lerndrang haben, den es zu motivieren gilt. Die lehrenden leiten die Kinder zuerst an, aber dann sollen sie selbst aus-probieren und eigene Erfahrungen machen. Dadurch wird das Gelernte besser verinnerlicht.
„Hilf mir, es selbst zu tun!“ beschreibt diesen Grundsatz von Maria Montessori und wird oft als Beispiel für ihre Pädagogik zitiert. Unter diesem Motto entwickelte Maria Montessori zusätzlich zahlreiche Materialien, die dem Kind in verschiedensten Bereichen Fähigkeiten und Fertigkeiten nahebringen. Lernen durch handelnde Erfahrung steht im Mittel-punkt.
„Erzähle mir und ich vergesse.
Zeige mir und ich erinnere.
Lass es mich tun und ich verstehe!“
(Konfuzius)
Als Familienzentrum NRW kooperieren wir mit unterschiedlichen Beteiligten zur Durchführung bedarfsorientierter Angebote für Sie, Ihr Kind und Ihre Familie. Wir sind daran interessiert, uns mit anderen, die sich um das Wohl der Kinder und Familien kümmern, zu vernetzen.
Wir nehmen gerne Angebote wahr, mit denen unsere pädagogische Arbeit auf sinnvolle Weise ergänzt und unterstützt werden kann. Mit Hilfe unserer Kooperationspartner
möchten wir unsere Arbeit um weitere Facetten ergänzen und bieten Kindern und Eltern zusätzliche Bildung -und Förderangebote.
8.1.2 Unsere Partner sind:
Die Musikschule der Stadt Mönchengladbach
Die Familienbildungsstätte
Das Bistum Aachen
Menschen im Zentrum e.V.
Interdisziplinäre Frühförderung
Erziehungsberatung der Stadt Mönchengladbach
Home Hilfe und Orientierung für Mönchengladbacher Eltern
Das Integrationszentrum MG
Die Grundschule Carl Sonnenschein
Die Montessori Grundschule
Geschwister Schollschule
Das Gemeinschaftszentrum Westend
„Singender Kindergarten“ in Kooperation des DM-Marktes
Ernährungsprojekt in Kooperation mit der IKK
Bewegungsprojekt in Kooperation des DAK und der Universität München "fit4future"
"Sun Pass" in Kooperation mit der deutschen Krebsgesellschaft und der IKK Classik
Stadtjugendzahnarzt "Kita mir Biss"
Die Kinder sind in einer wichtigen Entwicklungsphase, können und dürfen nicht isoliert gesehen werden. Als Teil der Familie sind Kinder und Eltern aufeinander bezogen und sie verdienen jede Unterstützung, die uns möglich ist. Dafür ist ein vertrauensvolles, offenes und ehrliches Miteinander von großer Bedeutung und sie bilden die Basis für eine gesunde Entwicklung der Kinder.
Die vorrangige Verantwortung zur Erfüllung des kindlichen Anspruchs auf Bildung und Förderung seiner Persönlichkeit liegt bei den Eltern und wird durch die Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege ergänzt (vgl. § 2, Abs. 1 KiBiz).
Dementsprechend wird eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit gefordert und gefördert (vgl. § 9 KiBiz), um eine tragfähige Erziehungspartnerschaft für die gesamte Kindergartenzeit aufzubauen. Wir nehmen die Wünsche und Erwartungen der Eltern ernst und wollen partnerschaftlich und Hand in Hand zum Wohle ihrer Kinder mit ihnen zusammenarbeiten. Ein vertrauensvolles Aufeinander Zugehen von Eltern und Pädagogen gegenseitige Akzeptanz und eine wertschätzende Haltung schaffen die Basis für diese Erziehungspartnerschaft. Dabei erstreben wir einen offenen Dialog mit den Eltern hinsichtlich deren Mitarbeit.
Wir legen großen Wert auf das Gelingen der Eingewöhnung, um jedem Kind Sicherheit und Unterstützung beim Übergang in diese neue Lebenssituation zu geben und ein
Vertrauensverhältnis zwischen seinen Eltern und den Pädagogen herzustellen. Diese Eingewöhnungszeit wird je nach Bedürfnis des Kindes individuell mit der Bezugserzieherin abgesprochen.
Aufsichtspflicht
Für den Weg zum und vom Kindergarten nach Hause sind die Eltern verantwortlich.
Unsere Aufsichtspflicht beginnt mit persönlicher Übergabe des Kindes an die Erzieher und endet sobald Sie zum Abholen wieder in die Einrichtung kommen.
Die Erzieherinnen müssen außerdem darüber informiert werden, wer jeweils zum Abholen des Kindes berechtigt ist.
An Festen bzw. gemeinsamen Veranstaltungen tragen die Eltern die Aufsichtspflicht.
Turnangebot in der Sonnengruppe
Dienstags
Turnangebot in der Mondgruppe
Mittwochs
Offene Angebote
Familienausflüge nach Absprachen
Offenes Singen einmal im Monat
Ausstellung und Verleih von Büchern und Spielen
Feste und feiern im Kirchenjahr
Unser Kinderhaus betreut Kinder von 1 bis 6 Jahren.
Es ist eine schriftliche Anmeldung nötig, diese erhalten Sie am Infoabend.(Siehe oben)
Sie müssen sich zuerst im Kitanavigator
in unserer Region registrieren.
Zusätzlich bieten wir zweimal im Jahr
einen Infoabend für alle interessierten Eltern an.
Eine Anmeldung ist dafür nicht erforderlich.
Bei weiteren Fragen zum Kita-Navigator wenden Sie sich bitte an unsere Servicestelle:
Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
Aachener Straße 2
41050 Mönchengladbach
Telefon: +49 2161 253325
E-Mail: KitaNavigator@moenchengladbach.de
Um Ihnen direkt und schneller behilflich sein zu können, haben wir hier Ihre häufigsten Fragen und unsere Antworten für Sie zusammengestellt.
Zu den häufig gestellten Fragen.